Die Geschichte des Erfurter Flughafens

 

1925: Am Rand des Roten Berges wird der Erfurter Flughafen eröffnet.

1928: Mit bis zu 14 Starts und Landungen täglich fliegt die Lufthansa von Erfurt nach Frankfurt, Berlin, Zürich München, Dresden, Hannover und Essen.

1935: In Bindersleben wird ein Fliegerhorst eröffnet

1945: der Flughafen am Roten Berg wird geschlossen. Bindersleben wird sowjetischer Militärflugplatz

1956: Nutzung auch für den zivilen Luftverkehr nach Übernahme durch Interflug. Linienflüge nach Berlin- Schönefeld, Dresden und Heringsdorf.

1980: In der Ölkrise werden die Linienflüge schrittweise eingestellt.

1990: Die Übergangsregierung erteilt dem maroden Flugplatz im September 1990 eine uneingeschränkte Betriebsgenehmigung. Das geschieht ohne jede Beteiligung der betroffenen Bürger. Später wird das Verwaltungsgericht feststellen, das diese Betriebsgenehmigung nach geltendem Recht der Bundesrepublik nicht erteilt worden wäre.

am 3. Oktober 1990 wird der Linienverkehr, zunächst nach Berlin und Frankfurt, wieder aufgenommen. Zwei Jahre später macht der neue Ministerpräsident von Thüringen, Bernhard Vogel (CDU) den Ausbau zum Internationalen Verkehrsflugplatz zur Chefsache.

1992: Das Planfeststellungsverfahren zum Ausbau des Internationalen Verkehrsflughafens Erfurt wird eröffnet. Mehr als 150 betroffene Anwohner schließen sich in der Schutzgemeinschaft gegen Fluglärm Erfurt e.V. zusammen, um ihre Interessen durch eine Klage beim Bundesverwaltungsgericht zu verteidigen.

 

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last update 2013-01-22